Wer hätte das gedacht: Der Welt-Maultaschen-Tag zündet. Und wie. Morgen feiern wir ihn bereits zum achten Mal. Wie immer am Gründonnerstag.
Dass es diesen Tag überhaupt gibt, liegt an einer simplen Feststellung in 2019: Es gibt unzählige Welttage. Lustige, schräge, sinnvolle. Aber für die Maultasche? Fehlanzeige.
Also habe ich’s gemacht. Ganz schwäbisch: Ned lang schwätza – macha!
Die Idee, auf Schwäbisch
„S‘gab granadamäßig viel nübergschnappte aber au bollaguate Welttage. Då håt dr Mauldaschadag scho lang gfehlt. Wenn den sonschd koinr ens Läba ruaft, nå machs hald i.“
Übersetzt:
Der Welt-Maultaschen-Tag war überfällig. Denn kein anderer Tag bringt die Schwaben so zusammen wie der Gründonnerstag. Denn an keinem anderen Tag werden so viele Maultaschen gemacht, gefaltet, gekocht und mit Hingabe gegessen.
Vom kleinen Impuls zur großen Bewegung
Ich habe damals eine kleine Website gebaut und einen kurzen Film gemacht, die Idee erläutert. Eine Liebeserklärung an die schwäbische Küchenikone – und an ihre Geschichte rund ums Kloster Maulbronn: www.weltmaultaschentag.de

Dann der Aufruf:
Macht mit! Feiert die Maultasche!
Und was soll ich sagen: Immer mehr machen mit! Inzwischen feiern Metzger, Gastronomen, Händler, Kantinen, Influencer und sogar große Marken wie BÜRGER oder Lidl den Tag. Die Medien berichten darüber, Jahr für Jahr.

Lasst es krachen morgen
Also: Morgen ist es wieder so weit. Gründonnerstag. Maultaschenzeit. Feiertag.
Macht’s wie wir Schwaben es am liebsten tun: Nicht allein. Sondern zusammen. Mit Freunden. Mit Familie. Mit ordentlich was auf dem Teller.
Lasst es euch schmecken!

