Teig

Teig

Für Oma Lisbeths Maultaschen gilt das gleiche wie für Bier: Das Reinheitsgebot. Für Bier wurde es erstmals 1516 verkündet. Damit ist es die älteste noch gültige lebensmittelrechtliche Vorschrift der Welt. Nur vier Natur-Zutaten waren erlaubt: Wasser, Malz, Hopfen und Hefe.

Dünn und pur muss der Teig sein

Dass es beim Bier in fast 500 Jahren keine nennenswerten Lebensmittelskandale gibt, ist mit Sicherheit auch dem Reinheitsgebot zu verdanken. Bald soll es als einzigartige Tradition Weltkulturerbe werden.

Ein Reinheitsgebot für den Maultaschenteig

Oma Lisbeth hat ihren Teig früher natürlich selbst gemacht. Er bestand auch nur aus vier Zutaten: Mehl, Eier, Salz, Wasser. Skandale gab es da auch keine. Höchstens, wenn der Teig mal zu dick ausfiel. Denn das geht gar nicht. Hauchdünn muss er sein, so dass die Farbe der Füllung leicht durchscheint. Aber Oma Lisbeth wusste genau, wann der Teig die richtige Konsistenz hatte. Und wie dünn sie ihn ausrollen konnte, damit es später beim Wickeln keine Löcher gab.

James Bond und Oma Lisbeth sind kategorisch

Womit wir beim nächsten entscheidenden Punkt wären: gefaltet oder gerollt? Und wenn gerollt, wie oft? Nun, nicht nur James Bond kannte bei seinem Lieblingsgetränk die kleinen feinen Unterschiede zwischen „geschüttelt“ oder „gerührt“. Er war da immer kategorisch. Nur ein geschüttelter Wodka-Martini ist ein guter Martini.

Oma Lisbeth hat auch kategorische Vorstellungen von perfekt. Es muss schon die 2-fach gerollte, offene Form sein.

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