Füllung

Für uns gilt: Die Füllung macht die Edel-Maultasche, nicht der Teig. Sie entscheidet über Güte und Finesse des Gaumenschmeichlers. Nur wenn jede einzelne Zutat von höchster Qualität ist und die Mischung stimmt, entsteht ein Geschmackserlebnis der besonderen Art.

Oma Lisbeth hat immer nur bestes sehnen- und knorpelfreies Rind- und Schweinefleisch verarbeitet (50:50, frisch gewolft). Sowie frisches Brät.

Dazu kommen Eier aus Bodenhaltung, viel junger Blattspinat, milde Gemüsezwiebeln, Brötchen und nur vier Gewürze (Salz, Pfeffer, Majoran und Muskatnuss).

DER HORROR IN TÜTEN

Wenn man mal einen Blick auf die Zutatenliste fertiger Maultaschen im Kühlregal wirft, wird schnell deutlich, wo der Unterschied zu Oma Lisbeths Maultaschen liegt und warum sie vollkommen anders schmecken als andere Maultaschen: dort finden sich so gruselige Dinge wie: Geschmacksverstärker, Konservierungsstoffe, Antioxydationsmittel, Süßungsmittel, Farbstoffe und einige allergieauslösende Stoffe mehr.

Wer empfindlich reagiert auf Erdnüsse, Lupinen, Soja, Sesam, Sellerie, Milch, Senf, Schalenfrüchte, Schwefeldioxid, Sulfit, Fisch, Krusten- oder Weichtiere hat hier schlechte Karten. Mehr dazu in unserem Maultaschen-Manifest.

Der nächste entscheidende Unterschied besteht in der Verarbeitung. Die meisten Maultaschenhersteller mischen und mixen die Zutaten der Füllung maschinell. Das ergibt dann einen festen pampigen Einheitsbrei.

Konsistenz macht Geschmack

Entscheidend ist, die einzelnen Zutaten sanft miteinander zu verkneten und zu mischen, bis eine locker-leichte Farce entsteht, bei der man die verschiedenen Inhaltsstoffe auch noch erkennen und herausschmecken kann. Nur so entsteht beim Garen eine Maultasche mit optimaler Konsistenz. Und Konsistenz ist ein extrem wichtiger Gütefaktor bei Maultaschen.

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