Über mich


Über mich

Geboren in Winnenden bei Stuttgart, 1962, als jüngster von drei Lisbeth-Söhnen. Verheiratet, ebenfalls drei Kinder.

„Sag mal, warum machst Du das denn mit den Maultaschen?“ bin ich in den letzten Monaten oft gefragt worden. Von Freunden, Kollegen, Kunden. Hier die beiden Gründe:

Erstens: Ich liebe die Maultaschen meiner Mutter. Mehr als jedes andere Essen.

„Lieblingsessen“ ist dafür nicht das richtige Wort, weil es zu klein, lauwarm daher kommt. Bei mir geht das irgendwie ganz tief. Ich bin, sozusagen, verrückt nach Maultaschen. Sehe ich welche, muss ich sie einfach bestellen, mitnehmen, probieren, obwohl ich ahne, meist enttäuscht zu werden. Erwische ich hingegen gut gemachte Maultaschen, geht mein Herz auf, die Sonne scheint, der Himmel kann warten.

1990 kehrten wir der schwäbischen Heimat den Rücken und landeten, 158,29 km nördlich, im hessischen Kronberg. Immer fragt mich meine Mutter, was sie kochen soll, wenn wir auf Besuch nach Hause kommen. Immer antworte ich dasselbe: „Mach‘ bitte Deine fantastischen Maultaschen.“ Meistens gibt es die dann auch – aber nicht immer. Denn: Maultaschen machen ist eine Heidenarbeit. Das macht man nicht mal eben so. Insofern habe ich durchaus Verständnis dafür, dass es manchmal eben „nur“ schwäbischen Sauerbraten mit Spätzle gibt oder Gaisburger Marsch.

Und siehe da – meine Kinder lieben die Dinger genauso

Da es so eine Köstlichkeit nirgends zu kaufen gibt, mache ich seit über 20 Jahren mehrmals im Jahr selber Maultaschen. Natürlich immer auch in der Karwoche. Natürlich immer nach den Ausführungen im über 60 Jahre alten Rezeptbuch meiner Mutter.

Das sind lustvolle Genussereignisse, denen unsere Kinder inzwischen entgegenfiebern wie ich damals in meiner Kindheit. Großartig.

Zweitens: Wir wollen was machen, uns engagieren.

Persönlich spende ich hin und wieder an Amnesty International, Greenpeace, Foodwatch und Oxfam. Als Unternehmer unterstütze ich zusammen mit meinen Partnern seit vielen Jahren die Kinderhilfestiftung und Plan International. Aber ich habe es bislang nicht geschafft, mich in meiner Freizeit nachhaltig für eine gute Sache zu engagieren.

Seit einiger Zeit treibt mich daher die Frage um: Was kann ich tun, um anderen zu helfen, denen es nicht so gut geht wie uns.

Die Familie war sofort im Boot

Aus meiner Passion für edle schwäbische Maultaschen entstand die Idee, diese auf dem Kronberger Weihnachtsmarkt zu verkaufen – für einen guten Zweck. Schnell wurde daraus ein Familienprojekt. Alle waren sofort mit an Bord und helfen mit.

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